Handwerkskunst
Mit seinen traditionellen Rezepturen und handwerklichen Herstellungsverfahren pflegt die Privat-Fleischerei bis heute die Traditionen des westfälischen Metzgerhandwerks. Dazu gehört vor allem die hohe Qualität der Grundzutat Fleisch: Bei Reinert wird ausschließlich hochwertiges Muskelfleisch von Schwein, Geflügel oder Rind sowie Speck verarbeitet. Für die besondere Note der Wurstwaren sorgen Naturgewürze wie grüner Pfeffer, Paprika oder Chilischoten. Künstliche Geschmacksverstärker werden grundsätzlich nicht verwendet.
Handwerkliche Sorgfalt
Auch wenn sich der einstige Handwerksbetrieb der Familie Reinert längst zu einem modernen Industrieunternehmen gewandelt hat: Handwerkskunst wird bei den Versmoldern noch immer großgeschrieben. Sie ist unersetzbar, wenn Schinkenkeulen nach traditioneller Weise gesalzen und gepökelt werden. Auch die feinen Pasteten werden nicht maschinell produziert, sondern in aufwändiger Handarbeit zubereitet und mit Weinblättern, Gewürzen, Kräutern oder Käse ummantelt.
Natürliche Langzeitreifung
Guter Geschmack braucht Zeit – deshalb werden die Rohwurstwaren von Reinert ausschließlich im Naturreifeverfahren ohne künstliche Reifebeschleuniger hergestellt. Die Würste reifen so lange, bis sie ihren Geschmack voll entfaltet haben und die Schnittfestigkeit stimmt. Dies kann bis zu acht Wochen dauern. Den perfekten Reifegrad bestimmt Produktionsleiter Michael Koch – und keine Maschine.
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